REPERTOIRE |
Bauhaus - Hier wird getanzt
Eine Produktion anlässlich "90 Jahre Bauhaus" in ThüringenProduktionsjahr: 2009

Durch Oskar Schlemmer, der 1920 von Walter Gropius an das Bauhaus berufen wurde, hat Tanz beim Bauhaus eine wichtige, für spätere Tanzgenerationen sogar eine zukunftsweisende Rolle gespielt. Die Einrichtung einer Bühnenklasse war eines der Besonderheiten und Neuheiten des Bauhauses, die seine Sonderstellung begründete.
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Garantie abgelaufen
Ein Thema das bewegt: "Altwerden"
Produktionsjahr: 2008
Choreografische Leitung: Ester Ambrosino
Tänzer: Mikel Aristegui, Antje Fischer, Ulrike Löber,
Petra Nährlich, Beate Tomaschek
Schauspieler: Marcel Schwichtenberg, Henning Hacke
Senioren: Peter Baumann, Helga Bosecker-Langbein, Eva-Maria Köhler, Monika Neumann, Karin Seifert
Lichtdesign: Roger Irmann
„Garantie abgelaufen“ reflektiert ein Thema, das Bewegt: Das „Altwerden“. In unserer Gesellschaft häufig mit Ängsten verbunden, die bereits junge Menschen umtreiben, steht das Altern in allen Lebensabschnitten im Mittelpunkt der neuen Produktion des Tanztheater Erfurt. Künstler mehrerer Generationen nähern sich dem Thema auf künstlerische und humorvolle Art und Weise und nehmen ihm so die bedrohliche Seite. In persönlichen Lebensgeschichten, über gesellschaftspolitische Fragestellungen und im künstlerischen Miteinander von Jung und Alt wird die Sicht auf den Wert einzelner Lebensphasen geschärft. Bewegend werden tragische Schicksale des „Alterns“ aufgespürt, hingegen nimmt der Zuschauer vor allem auch die positiven Seiten der zweiten Lebenshälfte wahr. Damit ist „Garantie abgelaufen“ als Plädoyer für die Wertschätzung und Förderung der beeindruckenden Ressourcen älterer Menschen zu verstehen.
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Peter und der Wolf
Eine "das sollte man nicht verpassen" Kinderproduktion mit Juri vom KI.KA
Produktionsjahr: 2008

Choreografie: Ester Ambrosino
Moderator/Erzähler: Juri Tetzlaff (KI.KA)
Tänzer: Marcel Schwichtenberg (Der Wolf), TTE-Junior Company
Musik: Sergej Prokofjew
Assistenz: Jelena Albrecht, Dana Blask
Kostüme: Ramona Brusch, Nicole Kellner
Lichtdesign: Roger Irmann
Mit Peter und der Wolf, dem bekannten musikalischen Märchen von Sergej Prokofjew, zeigt das Tanztheater Erfurt ein Stück von Kinder für Kinder. Spannend und unterhaltsam erzählt kein geringerer als der deutschlandweit bekannte Fernsehmoderator Juri Tetzlaff (KI.KA) den alten Kindermusikklassiker von dem kleinen Jungen Peter, der bei seinem brummigen Großvater im ländlichen Russland lebt. Immer auf der Hut vor dem gefährlichen Wolf, vergisst Peter eines Tages das Gartentor zu schließen. Prompt entwischt die Ente zum nahe gelegenen Teich und trifft dort auf einen Vogel mit dem sie in Streit gerät. Vor einer anschleichenden Katze flüchtet der Vogel kurzerhand – von Peter gewarnt – auf einen Baum. Plötzlich taucht der gefürchtete Wolf aus dem Wald auf und die Geschichte nimmt ihren spannenden Lauf…
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BEGEGNUNGEN
Tanz | Malerei | Live Musik | Videoprojektion
Produktionsjahr: 2008
Gesamtleitung: Tanztheater Erfurt in Zusammenarbeit mit
Gunther Lerz und Ulrike Löber von "SOZIALart"
Choreografie: Ester Ambrosino
Videorealisation: Gabriel Hacke
Tanz:
Claudi Beck, Caroline Haak, Fabian Löber, Veronika Pöpping, Michel
Sanchez, Manuel Schuler, Daniela Simart, Gesine Roewer, Richard Walter
Live Musik: Sami Erfurt (Akkordeon) | Michel Sanchez (Percussion)
"Begegnungen" ist eine Tanztheaterproduktion, die Tanz und bildnerisch künstlerische Mittel miteinander vereint.
Die Tanztheaterproduktion ist das Ergebnis eines Projektes mit Jugendlichen, die sich tänzerisch und bildnerisch mit dem Thema "Begegnungen" auseinandergesetzt haben. Die Energie, die zu einer Begegnung führt ist ein spannender und geheimnisvoller Prozess, der keineswegs nur zufällig geschieht. Tanz und Malerei, Livemusik und Videoprojektionen verschmelzen in dieser Produktion auf einzigartige Weise. Ein beweglicher Kubus, der als Bühne fungiert, ermöglicht überraschende und einzigartige Begegungen.
Wenn wir uns die Zeit nehmen Innehalten und uns auf das Wort „Begegnung“ konzentrieren, können wir feststellen, dass Begegnungen keineswegs nur zufällig geschehen, sondern sehr viel mit uns zu tun haben und uns den Stand unserer eigenen Entwicklung verdeutlichen. Die Energie die zu einer Begegnung führt bleibt immer ein spannender und geheimnisvoller Prozess.
Konzept, Projektleitung und Organisation. Die Konzeptentwicklung und die Projektleitung obliegt dem Tanztheater Erfurt e.V. in Kooperation mit SOZIALart (Atelier für künstlerische Sozialprojekte).
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UND WARUM?
Tanz | Livemusik | Breakdance | Schauspiel | Gesang | VideoprojektionProduktionsjahr: 2007
TänzerInnen: Tanztheater Erfurt Antje Fischer, Monika Frank, Ulrike Löber, Petra Nährlich, Beate Tomaschek, Mike Klar, Joseph Caballero (Theater Bremen)
Breakdance: Manuel Schuler (Nasty Stylistix)
Schauspieler: Marcel Schwichtenberg, Henning Hacke, C. W. Olafson, Anke Stiller
Sängerin: Diotima Pohl
Rap: Andre Candel
Musikarrangement & Komposition: Micha Krause
Live Musik: Marcus Horn, Marco De Vries, Philipp Martin
Die Produktion "Und warum?" entstand anlässlich des
5. Jahrestag nach dem schrecklichen Amoklauf am Erfurter Gutenberg Gymnasium im April 2002.
Diese Produktion setzt sich mit den vielschichtigen Einflussfaktoren von jugendlicher Gewaltbereitschaft auseinander. Der Produktion vorangestellt war eine detaillierte Recherche der Ereignisse vom 26. April 2002 und den vielen anderen Amokläufen weltweit. Diese Produktion hat überregional Aufsehen erzeugt.
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Pappeln über Tannen
Produktionsjahr: 2007
Gesamtleitung: C. W. Olafson
Tänzer: Ester Ambrosino, Marcel Schwichtenberg, Manuel Schuler, Jelena Albrecht
Sounds: Matthias Neumann
Licht: Kristin Sacher
Pappeln über Tannen stellt unseren "vorweihnachtlichen" Beitrag zur Weihnachtszeit dar.
In Kooperation mit dem Stadtgarten Erfurt und mit Unterstützung der Spiel- und Theaterwerkstatt Erfurt, Sabine Kamp und Hans Kappelt.
In der Mischung von Tanz, Schauspiel, Pantomime, Clownerie und Bewegung durchforschen die Akteure Situationen und Empfindungen rund um das scheinbar „heilige“, von Erwartungshaltungen und Kaufreizen gefärbte Fest. Sie sondieren Irritationen und Verwandlungen und fordern zur Frage nach dem "wo bleibt eigentlich Weihnachten in uns?“ heraus.
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"mozART - keiner liebt mich"
Tanz | Musik | Figurentheater | Lesung | Live Musik | Schauspiel
Produktionsjahr: 2006Choreografische Leitung: Ester Ambrosino, Cristina Numa
Lesung: Steffen Quasebarth
(Moderator vom „Thüringen Journal“ - mdr)
Tänzerinnen: Nadja Dagis, Antje Fischer, Monika Frank, Ulrike Löber, Petra Nährlich, Beate Tomaschek
Schauspiel: Marcel Schwichtenberg
Figurentheater: Henning Hacke
Gesang: Anke Stiller
Cello: Susanne Veronika Thiele
Musik: W. A. Mozart
Musikarrangement: Micha Krause
Kostüm: Almut Hermann
Dauer: ca. 1´15 Std.
Das Projekt spiegelt nicht allein das musikalische Werk dieses Genies wieder, sondern erzählt etwas über den Menschen Mozart, seine Eigenarten, Vorlieben und Ängste. Seine bis zur Erschöpfung führende Arbeitswut, seine Suche nach Liebe und Anerkennung, seine Beziehung zu seiner Familie und zu seinen Frauen, die ständige Auseinandersetzung mit dem Tod, sein Hang zum „Zocken“ und sein kindliches Wesen, sind die Themen, die in dieser choreografischen Arbeit dargestellt werden. In der Umsetzung der Produktion „mozART“ werden verschiedene Kunstformen zusammengeführt. Dabei ergänzen sich moderner Tanz mit Schauspiel und Lesung, Live Musik mit eingespielter Musik und Figurentheater. Eigens für diese Produktion wird eine „mozART – Puppe“ von dem Figurentheater – Darsteller Henning Hacke gebaut. Durch die moderne Herangehensweise an den Menschen Mozart und sein Werk soll eine Seite von Mozart gezeichnet werden, die das Publikum anspricht und neugierig macht mehr von Mozart hören, lesen oder sehen zu wollen.
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vip@home.com
Solo | TanzperfomanceProduktionsjahr: 2003
Choreografie: Ester Ambrosino
Tänzerin: Ester Ambrosino
Musik: Micha Krause
Dauer: ca. 40
Die Tanztheaterproduktion "vip@home.com" versucht auf tiefsinnige und hintergründige Art und Weise den Menschen von heute, in seiner digitalisierten, medialen Umgebung, zu charakterisieren. Die Grenzen von Wohnräumen, die Einsamkeit vieler Menschen die sich selber wenig Chancen geben um aus ihrer Realität zu fliehen, lassen fantasievolle, humorige Geschichten entstehen. Hausfrauen die tanzend Bügeln und Interviews geben um aus der eigenen Isolation zu fliehen, ist da nur ein Beispiel. Seine Identität abzustreifen und in eine andere Identität zu steigen - ein Wunsch der Viele begleitet. Die Fantasie jemand anderer zu sein um damit zu spielen. Realitätsverlust ist unser Aller Konsequenz und Aufgabe.
Die Vorgaben der heutigen medialen Welt sind enorm und werden immer weiter zunehmen. Wir orientieren uns immer mehr an Personen die im Rampenlicht stehen. Die Werbung zeigt uns, dass wir durch den Kauf Ihres Produktes „mit dazu gehören“. Sich so zu fühlen, wie es die Medienwelt verspricht wird zum unausweichlichen Spiel eines jeden der sich darauf einlässt. In seine Einsamkeit soll das Gefühl der Wichtigkeit und Richtigkeit implementiert werden.
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Wenn die Seele spricht
Produktionsjahr: 1999
Choreografie: Ester Ambrosino
Tänzerin: Ester Ambrosino
Komposition: Bach/Hindemith
Bearbeitung: Ambrosino/Cirringione/Frangipane
Komponierte Musik: Ambrosino/Cirringione/Frangipane
Viola: Renato Ambrosino
Cello: Massimo Frangipane
Percussion: Michele Cirringione
Produktionsort: Palermo/ Sizilien
Der im Jahr 1999 verstorbene sizilianische Maler Marco Incardona hat in Palermo eine große Anhängerschaft hinterlassen. Aus diesem Anlass, sowie der tiefen Bewunderung für das künstlerische Lebenswerk von Marco Incardona ist das Stück „Wenn die Seele spricht“ entstanden.
„Wenn die Seele spricht“ wurde im Sommer 2002 in Palermo uraufgeführt. Das Stück ist entstanden um eine intensive Begegnung zwischen Malerei, Tanz und Live Musik zu schaffen. Die Bilder des Malers Marco Incardona werden durch die Intensität der Improvisation von Tanz und Musik interpretiert um die Seele des verschwundenen Malers wieder erleben zu können.
Leben, Erinnerungen, Freundschaften, Lieben, ausgedrückt vom Maler auf Gewebe; getanzt von einer weißen Figur in Bewegung; gespielt von gefühlten Noten.



